Grundstücke sortiert nach Bundesland:

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Was ist die Grunderwerbssteuer?

Vom Grundsatz her handelt es sich bei der Grunderwerbssteuer um eine so genannte Rechtsverkehrssteuer, weil sie unmittelbar an die Abwicklung eines Rechtsgeschäftes gebunden ist. Bei der Grunderwerbssteuer ist das der erfolgreich zustande gekommene Kaufvertrag über ein Grundstück. Dabei ist es unerheblich, ob es sich um Ackerboden, ein Stück Wald oder Bauland handelt. Sie gehört zu den direkten Steuern und ihre Einnahmen fließen den einzelnen Bundesländern zu.

Die Schaffung der gesetzlichen Regelungen zur Grunderwerbssteuer gehört nach dem Artikel 103 des Grundgesetzes zu den Aufgaben der Bundesregierung. Die Verwaltungshoheit über die Steuer auf den Erwerb von Bauland oder einem Grundstück mit anderer Nutzung haben auf der Basis des Artikels 108 die einzelnen Bundesländer. Im Artikel 106 des gleichen Gesetzes ist geregelt, dass die Höhe ebenfalls von den Bundesländern bestimmt werden kann.

 

Bundesweit ist für die Erhebung der Grundsteuer ein Mindestsatz von 3,5 festgelegt worden. In einigen Bundesländern, zu denen unter Anderem die Stadtstaaten Berlin und Hamburg zählen, ist ein nach oben abweichender Steuersatz festgelegt worden.

 

Der Anspruch auf eine Steuer entsteht beim dem Bundesland, in dessen Hoheitsgebiet sich das Grundstück befindet, das verkauft wird. Im Gesetz zur Grunderwerbssteuer in Zusammenhang mit der Abgabenordnung ist genau geregelt, wann die Steuer fällig wird. Allgemein kann man davon ausgehen, dass das die Rechtskraft eines Kaufvertrages ist.

 

Daraufhin erlässt das zuständige Finanzamt einen Bescheid. Ab dem Tag des Eintreffens des Steuerbescheides zum Grundstück hat der Steuerpflichtige einen Monat Zeit zur Bezahlung. Sie kann nicht gestundet werden und sollte deshalb immer bei der Planung des Eigenkapitals für den Kauf von Bauland mit berücksichtigt werden.

 

Den Finanzämtern wäre es theoretisch möglich, den Steuerpflichtigen längere Zahlungsfristen einräumen zu können. In der täglichen Praxis wird diese Möglichkeit nur in den seltensten Fällen angewendet. Gesetzliche Basis dieser Verlängerungsmöglichkeit der Zahlungsfrist ist der Paragraf 15 des Gesetzes zur Grunderwerbssteuer.

Grundstücks Wissen auf Grundstueck.net

» Wertermittlung eines Grundstücks

Die Wertermittlung für ein Baugrundstück kann aus mehreren Gründen erforderlich werden. Eine Möglichkeit besteht darin, die Wertermittlung für das Grundstück im Vorfeld einer Veräußerung für die Bestimmung des Kaufpreises durchzuführen.

» Welche Maklerkosten kommen beim Grundstückskauf auf mich zu?

Die gesetzlichen Regelungen zum Maklervertrag sind in den Paragrafen 652 ff. des Bürgerlichen Gesetzbuches zusammen gefasst. Ein Maklervertrag ist weder mit dem Dienstvertrag noch mit dem Werksvertrag vergleichbar, denn der Makler schuldet nicht einmal die Bemühungen für den Abschluss eines Geschäftes.

» Welche Notarkosten kommen auf mich zu?

Die Notarkosten rund um ein Grundstück sind in der so genannten KostO geregelt. Dabei handelt es sich um das „Gesetz über die Kosten in Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit“.

» Was ist die Grunderwerbssteuer?

Vom Grundsatz her handelt es sich bei der Grunderwerbssteuer um eine so genannte Rechtsverkehrssteuer, weil sie unmittelbar an die Abwicklung eines Rechtsgeschäftes gebunden ist. Bei der Grunderwerbssteuer ist das der erfolgreich zustande gekommene Kaufvertrag über ein Grundstück.

» Welche Kosten kommen für die Vermessung auf mich zu?

Bei den Kosten für die Vermessung kommt es immer darauf an, in welchem Bundesland man das Grundstück bzw. Bauland kaufen oder verkaufen möchte. Die Vermessungskosten sind länderrechtlich geregelt. Dabei kommen in den Gebührentafeln der Länder unterschiedliche Aspekte zum Ansatz.

» Welche Grundbuchkosten kommen auf mich zu?

Wer ein Grundstück kaufen möchte, der muss mit einigen Nebenkosten rechnen. Dazu gehören nicht nur die Kosten für den notariellen Kaufvertrag, auch für die Eintragungen im Grundbuch wird man kräftig zur Kasse gebeten. Geregelt sind die Gebühren in der KostO.

» Was bedeutet Grundstück vollerschlossen und Grundstück teilerschlossen?

Wenn man ein Grundstück bebauen möchte, dann müssen einige Dinge dort vorbereitet werden. In der Hauptsache betrifft das die Ver- und Entsorgung. Wasser und Strom benötigt man überall.